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Eingang zur Wasserversorgung
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Schieber für Immenthal, Sellthüren + Aussbauern
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Immenthal-Sellthüren
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1985: Ein Dorf versteht zu feiern. Bestens vorbereitet und organisiert feierten die Bewohner von Immenthal und Sellthüren die Einweihung und offizielle Übergabe der neuen Wasserversorgungsanlage.
Der Vorsitzende der Wasserversorgungsgemeinschaft, Andreas Hartmann, umriss in einem Rückblick das Zustandekommen der Anlage. Die bisherige Versorgung, 1838 erbaut, entsprach nicht mehr den technischen und hygienischen Anforderungen. Die zwingende Notwendigkeit und vor allem der Weitblick der ehemaligen Bürgermeister Andreas Wassermann und Alois Schindele für eine gemeinsame Versorgungslösung Immenthal/Sellthüren, also im westlichen Gemeindebereich Günzach, hatte alle Betroffenen überzeugt, hierin mit Hilfe der zuständigen Behörden eine Gemeinschaftslösung zu schaffen. Dies im Gegensatz zu den Wünschen der regierenden Partei, überall eine Lösung mit Anschluss an zentrale Wasserversorgungen mit hohen Kosten und entsprechenden Abhängigkeiten aufzubauen.
Im November 1984 begann die Quellfassung sowie das Verlegen des über 4000 Meter langen und verzweigten Leitungsnetzes. Im Frühjahr 1985 entstand die Vorkammer, der Behälter, sowie die Fertigstellung der Anschlüsse. Auf über 200.000,- DM belaufen sich die Gesamtkosten für die Anlage, trotz der enorm hohen Eigenleistung der Mitglieder. 66 Bauernhöfe und Anwesen, davon mehr als die Hälfte Privathäuser, werden von dem neuen 100 cbm fassenden Trinkwasserbehälter gespeist. Die Quellschüttung umfasst 6 Ltr./Sek., dem ein errechneter Zukunftsbedarf von 3,5 Lit./Sek. gegenübersteht und zudem auch die schon bestehende 40 cbm umfassende Reserve in Sellthüren versorgt.
Besonderen 'Dank zollte der Vorsitzende der Wasserversorgungsgemeinschaft, namentlich dem Mitorganisator Helmut Hartmann, sowie Josef Hengeler, der als Wasserwart die meisten Stunden für das Gesamtwerk gearbeitet hat. Anerkennung .für die umfangreiche Beratung und Betreuung vor und während der Bauzeit wurden den Verantwortlichen vom Wasserwirtschaftsamt in Kempten zuteil. Bürgermeister Alois Schindele lobte in seiner Dankansprache den dörflichen Zusammenhalt und die hervorragende Gemeinschaftsarbeit. Ein Werk für Generationen, das zudem im westlichen Gemeindebereich Günzach damit eine vorbildliche Versorgungslösung erfahren hat. Möge das Wasser immer fliessen.
Schriftführer Josef Batzer
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